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TU Berlin

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Studienabbruch verhindern: Empirisch gestützte Entwicklung von Maßnahmen für eine diversitätsbewusste Studierendenbindung im beruflichen Lehramt (Sonderprogramm „Beste (Lehrkräfte-)Bildung für Berlin“)

Im Rahmen der SETUB‐Strategie „Koordinative qualitative Weiterentwicklung“ wird im Projekt datengestütztes Wissen zur Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Verringerung der häufigen Abbrüche im gewerblich‐technischen Lehramtsstudium produziert.

Untersuchungsschwerpunkt ist, welche sozialen und kulturellen Barrieren den erfolgreichen Abschluss im beruflichen Lehramt an der TUB erschweren. Aus den Befunden sollen dann Schlüsse zur Entwicklung einer diversitätsbewussten Strategie zur Studierendenbindung der SETUB und des Landes Berlin gezogen werden. Dies ist von großer Bedeutung aufgrund des hohen und ungedeckten Bedarfs an gewerblich‐technischen Lehrkräften an beruflichen Schulen einerseits, aber auch, um soziokulturelle, geschlechtsspezifische oder ökonomische Differenzen im Zugang zu Fächern und Formaten im Lehramtsstudium angemessen zu berücksichtigen und Strukturen der Benachteiligung abzubauen.

Mit einer im TUB‐Teaching 2.0 Teilprojekt PROFI erfolgreich erprobten Methodik werden hierzu Gruppendiskussionen mit gewerblich‐technischen Lehramtsstudierenden geführt Die Gruppendiskussionen werden im Anschluss bildungs‐ und professionstheoretisch ausgewertet und hinsichtlich sozialer und kultureller Barrieren im Studienverlauf und deren Zusammenhänge mit sozialer Herkunft, Geschlecht und anderen Differenzordnungen analysiert. Auf Grundlage der Befunde werden konkrete und passgenaue Maßnahmen für die TU Berlin und das Land Berlin entwickelt, um mit einem diversitätsbewussten Ansatz Abbruchzahlen zu reduzieren und die Zahl erfolgreicher Studienabschlüsse im beruflichen Lehramt zu erhöhen.

Das Projekt wird im Rahmen des Sonderprogramms „Beste Lehrkräfte(bildung) für Berlin“ des Berliner Senats gefördert.

Projektleitung: Prof. Dr. Susann Fegter 
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen: Nick Oelrichs, Miriam Kost
Zuwendungsgeber: Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (SenWGPG)
Laufzeit: 02/2022-12/2022

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