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TU Berlin

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„Gendered Technologies – Wissensordnungen und heimliche Lehrpläne in Technikschulbüchern“ (Historische Schulbuchforschung)

„Gendered Technologies – Wissensordnungen und heimliche Lehrpläne in Technikschulbüchern“  (Historische Schulbuchforschung)

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Susann Fegter. Laufzeit seit 2014.

Schulbücher vermitteln nicht nur Wissen, sondern erzeugen auch Vorstellungen von Normalität und Wirklichkeit. Eine Frage im Kontext technischer Bildung ist daher, welche kulturellen Bilder von Technik und Arbeitswelt in Schul- und Lehrbüchern zu verschiedenen Zeiten vermittelt werden, welche Identitätsangebote Jungen und Mädchen dabei gemacht werden und wie solche Repräsentationen von Technik z.B. in nationale Politiken und Ökonomien eingebettet sind. Dies untersucht das Forschungsprojekt „Gendered Technologies“ diskursanalytisch in einem historischen und international-vergleichenden Forschungszugang und zeigt Vergeschlechtlichungen durch Technik im  Medium Schulbuch auf. Bearbeitet wird damit ein doppeltes Desiderat: In der deutschen Schulbuchforschung werden technische und naturwissenschaftliche Schulbücher bislang weitgehend vernachlässigt. In der technischen Bildung wiederum findet bislang keine Schulbuchforschung in der Perspektive der historischen Diskursanalyse statt.  Ziel ist neben dem Ausbau der Grundlagenforschung die Entwicklung von Analyse-Tools für aktuelle Bildungsarrangements und Geschlechterordnungen in den MINT-Fächern und ingenieurwissenschaftlich-technischen Studiengängen.  Im Rahmen von Lehrforschungsprojekten wurden zwei Pilotstudien zu Technikschulbüchern der 1980er Jahre aus der BRD und DDR durchgeführt: mit Fokus auf Technik und Männlichkeit einerseits, mit Fokus auf Technik und Europa aus postkolonial informierter Perspektive andererseits.

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