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TU Berlin

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Wohlergehen von Kindern in sozialräumlichen Kontexten (WIKK*I)

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BMBF-Verbundprojekt: Wohlergehen von Kindern in sozialräumlichen Kontexten: lntersektionale Perspektiven auf die Erfahrungen von Kindern an nicht‐schulischen Lernorten (WIKK*I)

Das Verbundprojekt WIKK*I stellt die Perspektive von Kindern ins Zentrum und erzeugt datengestütztes Wissen, wie Kinder Wohlergehen an außerschulischen Lernorten im sozialräumlichen Kontext erleben. Wohlergehen wird in den Dimensionen Partizipation, Schutz & Sicherheit sowie Wertschätzung der eigenen Person untersucht: Das Projekt rekonstruiert aus Sicht von Kindern wie, wo und mit wem diese in ihrem sozialräumlichen Umfeld gute Erfahrungen im Hinblick auf Partizipation, Schutz & Sicherheit sowie Wertschätzung der eigenen Person erleben und wo sie Verbesserungsbedarf sehen. Hierbei interessiert sich WIKK*I im Speziellen dafür, wie sich Differenz‐ und Ungleichheitsordnungen in diese Erfahrungen und Sichtweisen von Kindern einschreiben und ein ungleiches Wohlergehen erzeugen. Drittens entwickelt das Projekt aus den Ergebnissen konkrete stadt‐ und bildungsplanerische Handlungsoptionen mit Praxisträgern und kommunalen Stakeholdern. Die Ergebnisse zielen auf einen Nutzen für a.) Kinder und Jugendliche, die entsprechend der UN‐Kinderechtskonvention als Experten ihrer selbst zu Wort kommen; b.) die pädagogische & politische Praxis in ihrem Bemühen um einen Abbau von Bildungsbarrieren c.) die empirische Bildungsforschung, der das Konzept ‚well‐being‘ lebensweltliche Einblicke in Bildungsbarrieren von Kindern ermöglicht.

Die Studie arbeitet explorativ mit zwei Ethnographien an kontrastiv ausgewählten Standorten in Deutschland: der Kinderfreizeiteinrichtung Graefekids in Berlin‐Kreuzberg und dem Mädchentreff in Bielefeld. Beide Einrichtungen kennzeichnet ein hohes Engagement innerhalb der kommunalen Bildungslandschaft. Die Forschungsmethoden sind qualitativ und umfassen Teilnehmende Beobachtungen, Stadtteilbegehungen mit den Kindern, Spielerische Interviews und weitere partizipative Ansätze. Kennzeichen des Forschungsprojekts WIKK*I sind zusammenfassend: komparative Untersuchung der Gelingensbedingungen von Bildungsprozessen aus Sicht von Kindern, Fokus auf außerschulische Lernorte; Wohlergehen als innovativer Ansatz für die Bildungsforschung, Untersuchung der Bedeutung materiell‐physischer Räume unter Ungleichheitsperspektive, interdisziplinäre Zusammenarbeit von Erziehungswissenschaft mit Stadt und Architekturplanung, Ko‐konstruktive Wissensproduktion als Ansatz im projektgleitenden Distributionskonzept, Input und Einbettung in international‐vergleichende Forschungsverbünde zum Wohlergehen von Kindern unter Einbezug des Global South.

  • Teilprojekt Ethografie Bielefeld
    Projektleitung: Prof. Dr. Julia Hahmann (Universität Vechta)
    Stellvertretende Projektleitung: Stella März (Universität Vechta)
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Yasmina Gandouz-Touati (Universität Vechta)
    Studentische Mitarbeiterin: Jacqueline Schöttler (Universität Vechta)

  • Teilprojekt Stadt- und Architekturplanung
    Projektleitung: Prof. Dr. Angela Million (TU Berlin)
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc): Katrin Schamun (TU Berlin)

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenprogramm „Empirische Bildungsforschung – Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg und soziale Teilhabe“ 
Laufzeit: 01/2022‐12/2024 

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