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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Anerkennungsverhältnisse in urbanen Grundschulen. Eine binational vergleichende ethnographische Untersuchung

Im Fokus der binational vergleichend angelegten ethnographischen Studie steht das Verhältnis zwi­schen GrundschullehrerInnen und ihren SchülerInnen. Dieses wird in zwei, jeweils in England und Deutschland gelegenen urbanen Grundschulen als Anerkennungsverhältnis rekonstruiert und verglichen. Mittels teilnehmender Beobachtung, Videographie und Gruppendiskussionen wer­den Interaktionen im Unterricht sowie Orientierungsmuster von LehrerInnen und SchülerInnen erho­ben und mit der dokumentarischen Methode interpretiert. Aus einer anerkennungstheoretisch fun­dierten Forschungsperspektive resultiert ein Verständnis von Anerkennungsverhältnissen als Subjekti­vationsprozessen. Empirisch zu beobachtende Praktiken der Interaktion werden also analysiert im Horizont der Frage, wie es durch die Adressierungen der LehrerInnen zu einer Konstituierung von SchülerInnensubjekten kommt.

Zentrales Ziel der Studie ist es, die expliziten und impliziten „Normen der Anerkennbarkeit" (Butler), die die Interaktionen und Orientierungsmuster in den jeweiligen Schulen rahmen, herauszuarbeiten und zu vergleichen. Unter Bezug auf die entsprechende Forschungslage werden mögliche länderspe­zifische Hintergründe für signifikante Unterschiede zwischen den an beiden Schulen jeweils zu beob­achtenden Anerkennungsverhältnissen erörtert.



Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vom 1.7.2010-31.7.2014

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